Wie finde ich heraus, welche Radbremse und welche Bremsbacken mein Anhänger hat?

Am schnellsten geht es über die Kennzeichnungen am Fahrzeug. Erst wenn die fehlen, wird gemessen.

1. Achstypenschild — die beste Quelle. Es sitzt meist mittig auf dem Achsrohr. Im Idealfall steht dort der Radbremstyp direkt. Bei AL-KO finden Sie häufig eine ETI-Nummer (Ersatzteil-Identifikationsnummer) — damit lässt sich die Bremse eindeutig zuordnen. Fehlt beides, helfen zulässige Achslast, Hersteller und Typennummer weiter.

2. Ankerplatte — die zweite Quelle. Die Ankerplatte ist die Trägerplatte hinter der Bremstrommel. Auf ihrer Rückseite sind oft Hersteller, Teilenummer und der genaue Radbremstyp eingeprägt. Ein nützliches Erkennungsmerkmal: rote Abdeckkappen an der Ankerplatte deuten auf eine Bremse mit automatischer Nachstellung hin.

3. Prägungen auf den Bremsbacken. Auf den ausgebauten Backen selbst steht häufig der Herstellername oder eine Nummer. Jede solche Nummer hilft — Vergleichsnummern sind bei uns hinterlegt und ordnen den Artikel oft eindeutig zu.

4. Wenn nichts lesbar ist: messen. Zwei Maße genügen in den meisten Fällen:

  • Bremstrommel-Innendurchmesser, zum Beispiel 200 mm
  • Bremsbacken- bzw. Belagbreite, zum Beispiel 50 mm

Daraus ergibt sich die übliche Bezeichnung 200 x 50. Schicken Sie zusätzlich Fotos: einmal die komplette Bremse, einmal die Ankerplatte, einmal die ausgebaute Backe.

Was Sie dabei nicht verwechseln sollten: Der Hersteller der Achse zählt, nicht der des Anhängers. Ein Anhänger der Marke X kann eine Achse von AL-KO, Knott, BPW oder Peitz haben. Und gleiche Maße bedeuten nicht gleiche Passform — eine AL-KO-Achse bekommt AL-KO-Bremsbacken, auch wenn ein anderer Hersteller dieselbe Größe führt.

Zur Auswahl nach Hersteller: Bremsbeläge und Bremsbacken. Passende Bremstrommeln und Bremsseile finden Sie ebenfalls bei uns.

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