Airline Beschlag 450 daN Endbeschlag passend für Airlineschiene Zurrschiene
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Airline Beschlag 450 daN Endbeschlag passend für Airlineschiene Zurrschiene
Art.Nr.: 990002315
- Airline Beschlag mit Ring
- Zugbelastung: 450 daN (1000lbs)
- Bruchlast: 900kg (2000lbs)
- passend für Airlineschienen mit 20mm Loch
- Ring Innendruchmesser: ca. 35mm
- Grundkörper aus Aluminium
- Ring aus Edelstahl
Der Airline Beschlag mit Ring ist ein vielseitiges Befestigungselement, das speziell für den Einsatz mit Airlineschienen entwickelt wurde. Er ermöglicht die sichere Fixierung von Ladungen und ist für hohe Belastungen ausgelegt. Der Beschlag passt in Airlineschienen mit 20 mm Lochdurchmesser und bietet damit eine flexible Anwendung in Transport- und Lagersystemen.
Der Grundkörper besteht aus leichtem, aber robustem Aluminium, während der Ring aus widerstandsfähigem Edelstahl gefertigt ist. Diese Materialkombination gewährleistet eine hohe Langlebigkeit und Beständigkeit gegen äußere Einflüsse.
Der Ring-Innendurchmesser beträgt ca. 35 mm, was ausreichend Platz für Haken oder Gurte bietet. Der Beschlag hält einer Zugbelastung von bis zu 450 daN (ca. 1000 lbs) stand und hat eine Bruchlast von 900 kg (ca. 2000 lbs), was ihn besonders für schwere Lasten geeignet macht.
Dieses Produkt bietet eine zuverlässige Lösung für den sicheren Transport und die Befestigung von Gütern.
Häufig gestellte Fragen zu diesem Produkt
Ladung muss so gesichert sein, dass sie bei Vollbremsung, Ausweichmanöver und schlechter Fahrbahn nicht verrutscht, umfällt oder herunterfällt. Das gilt für Privatleute genauso wie für Gewerbetreibende — verantwortlich sind Fahrer und Halter.
Warum bloßes Auflegen nicht reicht: Bei einer Vollbremsung wirkt auf die Ladung nach vorn etwa das Achtfache dessen, was viele erwarten — eine 100-kg-Kiste drückt dann mit mehreren hundert Kilogramm gegen die Stirnwand. Zur Seite und nach hinten ist es etwas weniger, aber immer noch genug, um eine ungesicherte Last vom Anhänger zu werfen.
Die drei Verfahren
- Formschluss: Die Ladung liegt direkt an Stirnwand, Bordwänden oder anderen Ladungsteilen an, Lücken werden ausgefüllt. Das Wirksamste, weil nichts erst Fahrt aufnehmen kann. Faustregel: Ladung immer nach vorn an die Stirnwand schieben.
- Niederzurren: Der Gurt drückt die Ladung auf die Ladefläche und erhöht die Reibung. Wirkt nur, wenn ordentlich vorgespannt wird — ein handwarm angezogener Gurt bringt fast nichts.
- Direkt- oder Diagonalzurren: Der Gurt verbindet die Ladung schräg mit Zurrpunkten und hält sie unmittelbar fest. Für schwere Einzelstücke wie Maschinen oder Fahrzeuge die bessere Wahl.
Antirutschmatten sind das wirksamste einfache Hilfsmittel: Sie erhöhen die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche deutlich und reduzieren die nötige Zurrkraft erheblich. Eine Matte unter jeder Auflagefläche kostet wenig und bringt viel.
Zurrpunkte: Gurte gehören an dafür vorgesehene Zurrösen, Zurrmulden oder Zurrschienen — niemals an Bordwandscharniere, Lichtleisten, Geländer oder Radkästen. Diese Teile sind dafür nicht ausgelegt und reißen aus. Fehlen belastbare Zurrpunkte, ist die gesamte Sicherung wirkungslos.
Gurte richtig auswählen und prüfen: Auf dem Etikett stehen die zulässige Zurrkraft und die Vorspannkraft. Das Etikett muss lesbar sein — fehlt es, darf der Gurt nicht mehr verwendet werden. Aussortieren bei Einschnitten, aufgescheuerten Kanten, Garnbrüchen, Verformung oder Rissen an der Ratsche sowie bei Chemikalien- oder Hitzeschäden. Kanten der Ladung mit Kantenschutz abpolstern, sonst schneidet die Kante den Gurt an.
Typische Fehler aus der Praxis:
- Ladung nur mittig verzurrt, vorne und hinten frei beweglich
- Gurte über scharfe Kanten geführt, ohne Kantenschutz
- zu wenige Gurte — zwei Gurte über einen Stapel reichen selten
- Kleinteile lose im Anhänger, die bei der Bremsung nach vorn schießen
- Ladung nur mit der Plane „gesichert“ — eine Plane ist Wetterschutz, keine Ladungssicherung
Gewicht und Verteilung: Die Ladung darf weder die zulässige Gesamtmasse noch die zulässige Stützlast überschreiten. Schwere Teile gehören über oder knapp vor die Achse — hinten beladen wird das Gespann unruhig, ganz vorn überlastet es die Stützlast.
Überstand nach hinten: Bis 1,5 m ist Ladung ohne besondere Kennzeichnung zulässig. Darüber hinaus ist eine Kennzeichnung mit roter Fahne oder Tafel erforderlich, bei Dunkelheit zusätzlich mit roter Leuchte und Rückstrahler. Nach vorn ist Überstand nur sehr eingeschränkt erlaubt.
Vor dem Losfahren einmal rundherum gehen und nach den ersten Kilometern noch einmal anhalten: Gurte setzen sich, besonders bei weicher oder gestapelter Ladung, und müssen dann nachgespannt werden.
Passendes Material: Zurrgurte und Zurrbänder, Zurrösen und Zurrmulden, Zurrschienen.
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