Zurrmulden zum Versenken für sichere Ladungssicherung auf Anhängern

Zurrmulden zum Versenken bieten eine zuverlässige Lösung zur Ladungssicherung auf PKW-Anhängern. Diese Einbau-Zurrmulden, auch als versenkbare Zurrösen, Boden-Zurrmulden oder einlassbare Zurrpunkte bekannt, werden direkt in die Bodenplatte integriert und sorgen für eine stabile Fixierung von Transportgütern.

  • ✔ Einfache Montage der versenkten Verzurrmulden in verschiedenste Bodenplatten
  • ✔ Hohe Belastbarkeit für unterschiedlichste Anforderungen
  • ✔ Korrosionsgeschütztes Material für lange Lebensdauer
  • ✔ Kein Klappern durch federunterstützte Zurring-Elemente

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Häufig gestellte Fragen

Ladung muss so gesichert sein, dass sie bei Vollbremsung, Ausweichmanöver und schlechter Fahrbahn nicht verrutscht, umfällt oder herunterfällt. Das gilt für Privatleute genauso wie für Gewerbetreibende — verantwortlich sind Fahrer und Halter.

Warum bloßes Auflegen nicht reicht: Bei einer Vollbremsung wirkt auf die Ladung nach vorn etwa das Achtfache dessen, was viele erwarten — eine 100-kg-Kiste drückt dann mit mehreren hundert Kilogramm gegen die Stirnwand. Zur Seite und nach hinten ist es etwas weniger, aber immer noch genug, um eine ungesicherte Last vom Anhänger zu werfen.

Die drei Verfahren

  • Formschluss: Die Ladung liegt direkt an Stirnwand, Bordwänden oder anderen Ladungsteilen an, Lücken werden ausgefüllt. Das Wirksamste, weil nichts erst Fahrt aufnehmen kann. Faustregel: Ladung immer nach vorn an die Stirnwand schieben.
  • Niederzurren: Der Gurt drückt die Ladung auf die Ladefläche und erhöht die Reibung. Wirkt nur, wenn ordentlich vorgespannt wird — ein handwarm angezogener Gurt bringt fast nichts.
  • Direkt- oder Diagonalzurren: Der Gurt verbindet die Ladung schräg mit Zurrpunkten und hält sie unmittelbar fest. Für schwere Einzelstücke wie Maschinen oder Fahrzeuge die bessere Wahl.

Antirutschmatten sind das wirksamste einfache Hilfsmittel: Sie erhöhen die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche deutlich und reduzieren die nötige Zurrkraft erheblich. Eine Matte unter jeder Auflagefläche kostet wenig und bringt viel.

Zurrpunkte: Gurte gehören an dafür vorgesehene Zurrösen, Zurrmulden oder Zurrschienen — niemals an Bordwandscharniere, Lichtleisten, Geländer oder Radkästen. Diese Teile sind dafür nicht ausgelegt und reißen aus. Fehlen belastbare Zurrpunkte, ist die gesamte Sicherung wirkungslos.

Gurte richtig auswählen und prüfen: Auf dem Etikett stehen die zulässige Zurrkraft und die Vorspannkraft. Das Etikett muss lesbar sein — fehlt es, darf der Gurt nicht mehr verwendet werden. Aussortieren bei Einschnitten, aufgescheuerten Kanten, Garnbrüchen, Verformung oder Rissen an der Ratsche sowie bei Chemikalien- oder Hitzeschäden. Kanten der Ladung mit Kantenschutz abpolstern, sonst schneidet die Kante den Gurt an.

Typische Fehler aus der Praxis:

  • Ladung nur mittig verzurrt, vorne und hinten frei beweglich
  • Gurte über scharfe Kanten geführt, ohne Kantenschutz
  • zu wenige Gurte — zwei Gurte über einen Stapel reichen selten
  • Kleinteile lose im Anhänger, die bei der Bremsung nach vorn schießen
  • Ladung nur mit der Plane „gesichert“ — eine Plane ist Wetterschutz, keine Ladungssicherung

Gewicht und Verteilung: Die Ladung darf weder die zulässige Gesamtmasse noch die zulässige Stützlast überschreiten. Schwere Teile gehören über oder knapp vor die Achse — hinten beladen wird das Gespann unruhig, ganz vorn überlastet es die Stützlast.

Überstand nach hinten: Bis 1,5 m ist Ladung ohne besondere Kennzeichnung zulässig. Darüber hinaus ist eine Kennzeichnung mit roter Fahne oder Tafel erforderlich, bei Dunkelheit zusätzlich mit roter Leuchte und Rückstrahler. Nach vorn ist Überstand nur sehr eingeschränkt erlaubt.

Vor dem Losfahren einmal rundherum gehen und nach den ersten Kilometern noch einmal anhalten: Gurte setzen sich, besonders bei weicher oder gestapelter Ladung, und müssen dann nachgespannt werden.

Passendes Material: Zurrgurte und Zurrbänder, Zurrösen und Zurrmulden, Zurrschienen.

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Produktübersicht

Unsere Zurrmulden zum Versenken sind speziell für die sichere Befestigung von Ladungen auf PKW-Anhängern konzipiert. Die Auswahl reicht von Einbau-Zurrmulden mit unterschiedlichen Belastbarkeiten bis hin zu praktischen Sets mit mehreren versenkbaren Zurrösen. Dank verzinktem Stahl sind alle Boden-Zurrmulden optimal gegen Korrosion geschützt und bieten eine langlebige Lösung für den professionellen Einsatz. Ergänzende Gegenplatten sorgen für zusätzliche Stabilität und eine sichere Montage in der Bodenplatte.

Vorteile & Eigenschaften

Einlassbare Zurrpunkte ermöglichen eine nahezu ebene Ladefläche, da sie bei Nichtgebrauch im Boden versenkt werden. Die Montage ist unkompliziert und kann an verschiedenen Positionen der Bodenplatte erfolgen. Durch die hohe Belastbarkeit eignen sich die versenkten Verzurrmulden für unterschiedlichste Transportgüter. Die federunterstützten Zurringe verhindern störendes Klappern während der Fahrt und erhöhen den Komfort beim Beladen.

Auswahlhilfe

Bei der Wahl der passenden Zurrmulde zum Versenken ist die gewünschte Belastbarkeit entscheidend. Für leichte bis mittlere Lasten stehen Modelle mit 250 daN bis 800 daN zur Verfügung, während für schwere Ladungen Varianten mit bis zu 2000 daN gewählt werden können. Sets mit mehreren Einbau-Zurrmulden sind ideal, um mehrere Fixierpunkte auf dem Anhängerboden zu schaffen. Ergänzende Gegenplatten bieten zusätzliche Stabilität und sind auf die jeweiligen Zurrmulden abgestimmt.

Anwendungsbereiche

Versenkte Verzurrmulden werden vor allem auf PKW-Anhängern eingesetzt, eignen sich aber auch für Transporter, LKW oder andere Fahrzeuge mit Ladeflächen. Sie sind perfekt zur Sicherung von Maschinen, Baumaterialien, Motorrädern oder anderen Gütern geeignet. Durch die robuste Bauweise und die einfache Integration in die Bodenplatte sind diese Zurrpunkte vielseitig und zuverlässig einsetzbar.

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