Autotransportgurt Kofferset, 4 x Radsicherung 1-teilig + Handschuhe u. Warnweste
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Autotransportgurt Kofferset, 4 x Radsicherung 1-teilig + Handschuhe u. Warnweste
Art.Nr.: 990014519
Das Autotransportgurt Kofferset ist eine umfassende Lösung für die sichere Befestigung und den Transport von Fahrzeugen. Es enthält hochwertiges Zurrmaterial sowie Sicherheitsausrüstung, die für professionelle und private Anwendungen geeignet ist. Alle Komponenten sind kompakt und praktisch in einem robusten Kunststoffkoffer verpackt.
Bestandteile des Sets:
-
Radsicherung (4x, 1-teilig):
Die vier enthaltenen Radsicherungen für Alufelgen sorgen für eine zuverlässige Fixierung der Fahrzeugräder während des Transports.- Bandbreite: 35 mm
- Bruchlast: LC 1000 daN im geraden Zug
- Gurtfarbe: Orange, für bessere Sichtbarkeit und einfache Handhabung
- Druckratsche: Die Druckratsche ist mit einem Wirbelhaken ausgestattet
- Triangelspitzhaken: Zurrgurt (Länge 1500 mm) mit Triangelspitzhaken und eingenähter Deckmantel mit Schlaufe
-
Sicherheitsausrüstung:
- Warnweste: Eine leuchtgelbe Warnweste in Universalgröße mit Klettverschluss, die der Norm EN20471 entspricht, sorgt für hohe Sichtbarkeit bei Arbeiten im Straßenverkehr.
- Arbeitshandschuhe: Die Arbeitshandschuhe in Größe 10 bestehen aus Polyamid und sind mit Polyurethan beschichtet, was für hohe Griffigkeit und Schutz sorgt.
Verpackung:
Das Set wird in einem stabilen schwarzen Kunststoffkoffer geliefert, der mit einem praktischen Aufdruck versehen ist. Der Koffer hat die kompakten Maße 422 x 366 x 107 mm und bietet damit ausreichend Platz für alle Komponenten, während er gleichzeitig leicht zu verstauen und zu transportieren ist.
Dieses Set stellt eine ideale Lösung für den sicheren Fahrzeugtransport dar und kombiniert hochwertige Materialien mit durchdachtem Zubehör, das für eine optimale Handhabung und Sicherheit sorgt.
Bedienungsanleitung_Zurrgurte.pdf (0.95 MB)
Häufig gestellte Fragen zu diesem Produkt
Ladung muss so gesichert sein, dass sie bei Vollbremsung, Ausweichmanöver und schlechter Fahrbahn nicht verrutscht, umfällt oder herunterfällt. Das gilt für Privatleute genauso wie für Gewerbetreibende — verantwortlich sind Fahrer und Halter.
Warum bloßes Auflegen nicht reicht: Bei einer Vollbremsung wirkt auf die Ladung nach vorn etwa das Achtfache dessen, was viele erwarten — eine 100-kg-Kiste drückt dann mit mehreren hundert Kilogramm gegen die Stirnwand. Zur Seite und nach hinten ist es etwas weniger, aber immer noch genug, um eine ungesicherte Last vom Anhänger zu werfen.
Die drei Verfahren
- Formschluss: Die Ladung liegt direkt an Stirnwand, Bordwänden oder anderen Ladungsteilen an, Lücken werden ausgefüllt. Das Wirksamste, weil nichts erst Fahrt aufnehmen kann. Faustregel: Ladung immer nach vorn an die Stirnwand schieben.
- Niederzurren: Der Gurt drückt die Ladung auf die Ladefläche und erhöht die Reibung. Wirkt nur, wenn ordentlich vorgespannt wird — ein handwarm angezogener Gurt bringt fast nichts.
- Direkt- oder Diagonalzurren: Der Gurt verbindet die Ladung schräg mit Zurrpunkten und hält sie unmittelbar fest. Für schwere Einzelstücke wie Maschinen oder Fahrzeuge die bessere Wahl.
Antirutschmatten sind das wirksamste einfache Hilfsmittel: Sie erhöhen die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche deutlich und reduzieren die nötige Zurrkraft erheblich. Eine Matte unter jeder Auflagefläche kostet wenig und bringt viel.
Zurrpunkte: Gurte gehören an dafür vorgesehene Zurrösen, Zurrmulden oder Zurrschienen — niemals an Bordwandscharniere, Lichtleisten, Geländer oder Radkästen. Diese Teile sind dafür nicht ausgelegt und reißen aus. Fehlen belastbare Zurrpunkte, ist die gesamte Sicherung wirkungslos.
Gurte richtig auswählen und prüfen: Auf dem Etikett stehen die zulässige Zurrkraft und die Vorspannkraft. Das Etikett muss lesbar sein — fehlt es, darf der Gurt nicht mehr verwendet werden. Aussortieren bei Einschnitten, aufgescheuerten Kanten, Garnbrüchen, Verformung oder Rissen an der Ratsche sowie bei Chemikalien- oder Hitzeschäden. Kanten der Ladung mit Kantenschutz abpolstern, sonst schneidet die Kante den Gurt an.
Typische Fehler aus der Praxis:
- Ladung nur mittig verzurrt, vorne und hinten frei beweglich
- Gurte über scharfe Kanten geführt, ohne Kantenschutz
- zu wenige Gurte — zwei Gurte über einen Stapel reichen selten
- Kleinteile lose im Anhänger, die bei der Bremsung nach vorn schießen
- Ladung nur mit der Plane „gesichert“ — eine Plane ist Wetterschutz, keine Ladungssicherung
Gewicht und Verteilung: Die Ladung darf weder die zulässige Gesamtmasse noch die zulässige Stützlast überschreiten. Schwere Teile gehören über oder knapp vor die Achse — hinten beladen wird das Gespann unruhig, ganz vorn überlastet es die Stützlast.
Überstand nach hinten: Bis 1,5 m ist Ladung ohne besondere Kennzeichnung zulässig. Darüber hinaus ist eine Kennzeichnung mit roter Fahne oder Tafel erforderlich, bei Dunkelheit zusätzlich mit roter Leuchte und Rückstrahler. Nach vorn ist Überstand nur sehr eingeschränkt erlaubt.
Vor dem Losfahren einmal rundherum gehen und nach den ersten Kilometern noch einmal anhalten: Gurte setzen sich, besonders bei weicher oder gestapelter Ladung, und müssen dann nachgespannt werden.
Passendes Material: Zurrgurte und Zurrbänder, Zurrösen und Zurrmulden, Zurrschienen.
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